Wir verwenden drei Schriften mit klar verteilten Rollen. So wirken Plakate, Einladungen und Dokumente wie aus einem Guss – vom Aushang bis zur E-Mail.
IM Fell English ist unsere Schrift für große Überschriften und gestalterisch hervorgehobene Elemente: Plakattitel, Urkunden, das Vereinsschild. Sie wird nur groß eingesetzt (Richtwert: ab ca. 28 pt) – niemals für Fließtext, Formulare oder kleine Grade. Die historischen Unregelmäßigkeiten der Type sind Absicht und geben uns den Wirtshaus- und Abenteuercharakter.
Jost ist unsere Sans-Serif: für Zwischenüberschriften, Bildunterschriften, Tabellen, Web und alles Organisatorische. E-Mail-Adressen und Web-Adressen werden immer in Jost (oder ersatzweise einer anderen Sans-Serif) gesetzt – so bleiben sie auch klein gut lesbar und Zeichen wie @ und Punkte sind eindeutig.
Nimbus Roman ist unsere Leseschrift für längere Texte: Briefe, Satzung, Protokolle, Vereinszeitung. Wo Nimbus nicht verfügbar ist (z. B. im Web ohne Einbettung), springt eine klassische Serife wie Times New Roman ein.
Wir heben Wörter kursiv oder fett hervor – wir unterstreichen nicht. Unterstreichungen sind Links vorbehalten. Auch GROSSBUCHSTABEN im Fließtext und mehrfache Auszeichnung (fett + kursiv zugleich) vermeiden wir.
Als Grundstimmung: Pergament und Tinte, dazu Koboldgrün als Vereinsfarbe und Siegelrot als sparsamer Akzent. Diese Palette ist ein Vorschlag – sie kann von der Mitgliederversammlung angepasst werden.
Der Vereinsname ist ein Eigenname und wird immer mit großen Anfangsbuchstaben geschrieben: Zum Dritten Kobold. Das gilt auch mitten im Satz.
Im Alltag muss nicht immer der volle Name stehen – gebräuchliche Kurzformen sind ausdrücklich erwünscht: „Willkommen im Dritten Kobold“, „Wir treffen uns im Kobold“, „der Dritte Kobold“. Auch in den Kurzformen bleiben die Namensbestandteile groß, denn sie gehören zum Eigennamen. In offiziellen Texten (Satzung, Behörden, Verträge, Impressum) steht dagegen immer der volle Name mit Zusatz: Zum Dritten Kobold e. V.
„Willkommen im Dritten Kobold!“
„Wir treffen uns morgen im Kobold.“
„Der Verein Zum Dritten Kobold e. V. lädt ein …“
„willkommen im dritten kobold“
„… im Vereinsheim vom dritten Kobold.“
„der verein zum dritten kobold“
Ein Aufruf an alle Mitglieder darf gern im Vereinston erfolgen: „Liebe Kobolde“ oder „Liebe Koboldys“. Genauso möglich sind „Liebe Spielerinnen und Spieler“, „Liebe Mitglieder“ oder schlicht „Hallo zusammen“ – je nach Anlass. Bei offiziellen Schreiben (Finanzamt, Behörden, Förderanträge) bleiben wir bei der neutralen Form.
Wir duzen grundsätzlich – untereinander, auf Aushängen, im Netz und in E-Mails an Mitglieder und Gäste. Ausnahme sind förmliche Schreiben an Ämter, Behörden und Geschäftspartner.
Der Verein spricht als Gemeinschaft. Also: „Wir laden euch herzlich ein“ statt „Ich lade euch herzlich ein“ – auch wenn eine einzelne Person die Einladung schreibt. Persönlich unterschrieben werden darf natürlich trotzdem.
So sehen die Regeln zusammen angewendet aus:
Liebe Kobolde,
wir laden euch herzlich zum nächsten Tavernenabend ein! Bringt eure Lieblingsspiele mit – und gern auch Freunde, die uns kennenlernen möchten. Für neue Gesichter gibt es eine kleine Einführungsrunde.
Wir freuen uns auf euch!
Titel in IM Fell English · Zwischenzeile und E-Mail-Adresse in Jost · Brieftext in der Serife · geduzt · Wir-Form · Hervorhebung kursiv statt unterstrichen.
Grundsatz: Wir bevorzugen echte Illustrationen von echten Menschen. KI-generierte Bilder vermeiden wir, wo immer es geht – man findet auch so wunderschöne Bilder.
Gemeinfreie Stiche und Zeichnungen aus alten Büchern sind unsere erste Wahl. Sie passen perfekt zu unserer Schauschrift IM Fell English, die aus derselben Druckwelt stammt. Eine hervorragende, durchsuchbare Quelle ist oldbookillustrations.com; auch Wikimedia Commons und digitalisierte Bibliotheksbestände sind ergiebig. Vor der Verwendung kurz prüfen, dass das Bild wirklich gemeinfrei ist, und wo bekannt, Künstler und Quelle nennen.
Noch schöner sind eigene Zeichnungen aus dem Verein. Wer zeichnet, ist herzlich eingeladen, Plakate, die Vereinszeitung oder Charakterbilder beizusteuern – Handgemachtes hat immer Vorrang.
Für offizielle Vereinsmaterialien – etwa Plakate, Website, Einladungen oder die Vereinszeitung – verwenden wir KI-generierte Bilder nur dann, wenn sich keine passende bestehende Illustration finden lässt und eine eigene Zeichnung nicht sinnvoll möglich ist. Für persönliche Spielrunden und private Projekte der Mitglieder gilt diese Regel nicht; dort entscheidet jede Runde beziehungsweise jedes Mitglied selbst über den gewünschten Bildstil.
KI-generierte Bilder müssen sich in das Erscheinungsbild des Vereins einfügen. Sie sollen wie handgezeichnete Illustrationen wirken und folgende Merkmale aufweisen:
Nicht erwünscht sind Fotorealismus, 3D-Renderings, digitale Hochglanzmalerei, cineastische Beleuchtung, stark ausgearbeitete Texturen oder andere typische KI-Bildstile.
Folgender Text kann als Grundlage für offizielle Vereinsillustrationen verwendet und um Motiv, Figuren, Handlung und Umgebung ergänzt werden:
Konkrete Farben sind nach Möglichkeit direkt in die Bildbeschreibung aufzunehmen. Statt „wenige Farben“ also besser: „Braunschwarz, Cremeweiß, dunkles Moosgrün und gedecktes Dunkelrot“ – mit unseren Hausnamen wie Koboldgrün können KI-Systeme nichts anfangen. Viele Bildgeneratoren verstehen zusätzlich Hex-Codes; wo nicht, genügen die beschreibenden Farbnamen.
Wer Kobolde für den Verein zeichnet, gestaltet oder generieren lässt, orientiert sich an unserem gemeinsamen Hausbild.
Die Kobolde des Dritten Kobolds sind kleine, freundliche Wesen. Sie sind höchstens halb so groß wie ein Mensch; manche sind sogar nur daumengroß. Sie besitzen süße, mäuseartige Gesichter, große runde Ohren und häufig kleine, gedrungene Körper. Unsere Kobolde wirken mutig, neugierig, freundlich und liebenswert. Sie dürfen schelmisch, abenteuerlustig oder etwas tollpatschig erscheinen, sollen aber grundsätzlich sympathisch bleiben.
Als gestalterische Inspiration dienen kleine, mutige und verletzlich wirkende Abenteurer, wie sie unter anderem im Rollenspiel Mausritter dargestellt werden. Dabei soll jedoch kein bestehender Zeichenstil unmittelbar kopiert werden.
Ausdrücklich nicht gemeint sind:
Folgender Text kann als Grundlage für KI-Bildbeschreibungen mit unseren Kobolden verwendet und um Motiv, Tätigkeit, Kleidung und Umgebung ergänzt werden:
Alle drei Schriften sind frei nutzbar, auch für Druck und Web:
Jost und IM Fell English gibt es kostenlos bei Google Fonts (Lizenz: SIL Open Font License): fonts.google.com/specimen/Jost und fonts.google.com/specimen/IM+Fell+English (dort „Get font“ → „Download all“, die TTF-Dateien dann per Doppelklick installieren). Nimbus Roman stammt von URW und ist ebenfalls frei: github.com/ArtifexSoftware/urw-base35-fonts (im Ordner fonts die Dateien NimbusRoman-*.otf). Auf den meisten Linux-Systemen ist Nimbus bereits vorinstalliert; im Web ohne eingebettete Schrift dient Times New Roman als Ersatz.
Empfohlene Ersatzketten (CSS): "IM Fell English", serif · "Jost", sans-serif · "Nimbus Roman No9 L", "Times New Roman", serif